
M + M Baits
Der Spezialist für Boilies
News-Blog
Frühjahrsmessen Karpfenangeln
Hallo,
Ich nehme mir dieses Jahr eine Messeauszeit, da ich einen neuen Online-Shop aufbaue und Arbeiten am Haus erledige, die ich schon seit einiger Zeit vor mir herschiebe. Ich bin deswegen leider nirgendwo mit einem Stand vertreten.
Es besteht aber die Möglichkeit, Vorbestellungen für die Messe am 28.01.12 in Hannover zu tätigen. Ich komme am Samstag zur Messe und kann Vorbestellungen mitbringen. Die Zahlung kann vor Ort geleistet werden oder per Vorkasse mit 6% Rabatt. Die Vorbestellungen sollten allerdings schon bis zum 18.01.12 erfolgen. Zusätzlich mache ich dann am Tag der Messe (28.01.) noch einen „Messetag“ in meinem Online-Shop: Alle Bestellungen an diesem Tag werden frachtfrei ausgeliefert.
Für die Messe am 25.02.12 in Berlin (Paaren) gilt das gleiche. Die Vorbestellungen hierfür sollten bis zum 15.02.12 erfolgen. Am Tag der Messe in Paaren gibt es im Online-Shop auch wieder einen Messetag mit kostenfreier Lieferung.
Mit freundlichen Grüßen,
Euer Jürgen Meyer
Ins kalte Wasser

4.12.2011
Nachdem ich die letzten Male leider nur von kleinen Schuppis der 7kg Klasse besucht wurde, biss heute Nacht am Brackwassersee mal wieder ein besserer mit knappen 31 Pfund. Es war ein schöner, wilder Schuppi, der ganz starr alles von sich streckte.
Liebe Grüße,
Alex
Endlich West-Wind!

27.11.2011
Ich kann es noch kaum fassen. Obwohl das Wetter in den letzten Wochen sehr bescheiden war, fütterte ich konstant meinen Langzeitfutterplatz mit Fish 'n Yeast Boilies weiter. Meistens zwei mal 3 kg die Woche. Da es im Brackwassersee viele Krabben gibt, machte ich mir keine Sorgen, dass sich das Futter ansammelte. Endlich gab der Wetterbericht grünes Licht: Südwest Wind mit 4 bis 5 Stärken. Ich fütterte noch mal gute 3 kg auf den Platz und ließ es gestern Nacht ordentlich krachen. Während ich in den letzten Wochen immer nur einen Run pro Nacht hatte, glühten die Eisen endlich mal wieder öfter durch - und wie!
In nüchternen Zahlen: 8 kg, 14,5 kg, 15,5 kg, 19,4 kg und 27 kg in knappen zehn Stunden angeln.
Ich werde die Geschichte in Zukunft noch mal ausführlicher aufschreiben. Es war wieder zu krass!
Petri Heil
Alex
In English

11.11.11
Hi,
Ab sofort blogge ich auch in Englischer Sprache. Der Blog soll regelmäßig erweitert werden, es lohnt sich demnach ab und zu mal reinzuschauen.
I decided to blog also in English. The blog shall be updated regularly with nice photos, stories and thoughts.
Enjoy,
Alex
Cassien Oktober 2011

9.11.2011
Ein Bericht von zwei Kunden, die am legendären Lac de St. Cassien erfolgreich waren:
„Nach etlichen Kilometern und einer Reifenpanne 400km vor dem Ziel, sind auch Michael und ich, stark übermüdet an den heiligen Ufern des Lac de Saint Cassien angekommen. Das angenehme Wetter und die Aussicht auf fast zwei Wochen Karpfenangeln ließ jedoch schnell neue Energie in uns aufkommen.
Wie wir schon vor unserer Abfahrt von Jürgen und Thomas erfahren haben, war der Wasserstand sehr stark gefallen. Das Brückenplateau ragte schon ein ganzes Stück aus dem Wasser. Im Kreuz saßen nur wenige Angler, viele haben den See vorzeitig verlassen oder sind in den Nordarm geflüchtet. Das niedrige Wasser und die warmen Temperaturen schienen den Fischen den Appetit zu nehmen, es wurde sehr, sehr schlecht gefangen. Schon 2009 konnte ich die Erfahrung machen, dass unter solchen Bedingungen die besten Aussichten im Nordarm sind. Hier hatten wir uns auch mit Jürgen und Thomas verabredet. Die beiden hatten das Glück eine der begehrten Stellen tief im Nordarm zu ergattern, welche wir am darauffolgenden Tag übernehmen konnten.
Schon die erste Nacht verlief so, wie die letzte bei den beiden anderen geendet hatte….FISCH! Zwei Fische bis 16,8Kilo….wow, was will man(n) mehr und das in der ersten Nacht. In den darauffolgenden Tagen konnten wir etwa 3-5 Fische pro Nacht fangen, lediglich die letzte Nacht war ohne Fisch. Insgesamt konnten wir 24 Schuppentiere verbuchen. Hiervon waren 8 Fische zwischen 10 und 15kg, 10 über 15kg und ein Karpfen mit 21,5kg knackte die 20Kilo Marke. Hinzu kam noch ein Bonusfisch in Form eines Albinowallers.
Auch wenn die richtigen „Bullen“ nicht dabei waren, war es mal wieder eine super Tour an den legendären Cassien. Mit vielen Eindrücken, neuen Erfahrungen, netten Bekanntschaften und mit der Vorfreude auf die nächste Tour traten wir nach 9 Tagen die Heimreise an.
Ach ja, alle Fische haben wir auf 16er Fish`n Yeast in der Crumble-Ausführung gefangen……sehr EMPFEHELNSWERT!!!
Nur die Dicken…..
Michael und Thorsten“
Langsamer Herbst

7.11.2011
Eine Woche Angeln an nordfranzösischen Seen brachte neben einer handvoll BLANK Nächte zu guter letzt doch noch ein paar schöne Stimmungsbilder, eine tolle Zeit mit meinen Freunden Daniel Hammer und Jan-Simon Saamen, und eine echt Perle von einem Spiegelkarpfen.
"Am Ende ist alles gut, und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende....".
Wir bekamen alle Bisse auf mittelgroßen Futterplätzen, die erst nach Tagen "anliefen". Insgesamt war das Angeln dort sehr schwierig und Blanks keine Seltenheit. Als Köder benützte ich die fast jetzt schon legendären Fish'n Yeast Boilies in 18 mm. Ein 16 mm Pop up sorgte für eine schöne Presentation auf dem schlammigen Untergrund. Dazu fütterte ich kleine Tigernüsse.
Petri Heil
Alex
Die zweite Chance

21.10.2011
Die Geschichte de Fangs ist nun doch so lang geworden, dass ich sie hier nur extrem verkürzt erzählen will und sie lieber in einem Artikel oder dergleichen festhalten will. Nur so viel: Ich verlor einen Fisch eine Woche zuvor durch Ausschlitzen, bekam jetzt aber wieder den gleichen, komischen Zug nach dem Biss und der Karpfen zog wie einen Lokomotive davon. Ganze zwei Minuten nahm er Schnur und ich fühlte mich machtlos. Doch dann geschah das Unfassbare: Er hing bombenfest. Nichts bewegte sich mehr. Ich wartete, doch nichts zu machen, hängt! Ich überlegte kurz zusammen mit Jens, und während er auf die Rute aufpasste, die nun auf dem Rodpod lag, fuhr ich auf der Autobahn nachhause, um das Boot zu holen!
Ich war eine halbe Stunde später zurück, und wir bekamen den Fisch frei. Im Mondlicht sah ich seine Ausmaße, und wir wurden sehr nervös. Doch so schnell gab der Bursche nicht auf und beschäftigte uns noch unendlich lange, weitere zehn Minuten! Nach einer Stunde "Drill" war es dann soweit. Er glitt in den Kescher. Beim Enthaken sah ich, dass er vor kurzer Zeit ganz knapp im Rüssel gehakt war und er durch Ausschlitzen verloren wurde. Hatte ich ihn schon letzte Woche am Haken?
Einfach unglaublich sich durch Dutzende kleiner Schuppis "durchzuangeln", um dann letztendlich so ein Tier auf der Matte liegen zu haben. Es war aller Mühe wert und ich hatte das Gefühl alles richtig gemacht zu haben. Was für ein Anglerglück. Die Fotos machten wir wie immer nachts und ein sehr befriedigendes Gefühl überkam mich ihn wieder gesund davongleiten zu sehen.
Petri Heil und viel Glück beim Angeln
Alex
Wenn Brackwasserträume wahr werden
20.10.2011
Heute Nacht erlebte ich wohl einen meiner verrücktesten Karpfenfänge; und er könnte nicht befriedigender sein:
Die Fox Digital Waage leuchtet grün 26,8 kg.
Riesige Schuppen ziehen sich entlang seiner Rückenflosse.
Einfach unglaublich, wie hoch dieser Fisch ist; und wie stark er kämpfte.
Wir können unser Glück kaum fassen. Vor uns liegt der König des Brackwassersee’s.
Doch später mehr dazu, wie es zu diesem verrückten Fang kam, warum der Drill eine Stunde dauerte, und wie der Brackwasserkönig denn nun auf den Foto’s aussieht.
Ich muss das erst mal “sacken lassen”.
Petri Heil
Alex
PS: Ach ja, Fish'n Yeast Boilies did the trick again! Gefüttert hatte ich sie zusammen mit kleinen Tigernüssen. 2kg Boilies und 4kg Nüsse zwei mal in den vier Tagen vor dem Angeln (auf dem Langzeitfutterplatz). Wassertemperatur war 12 Grad. Die Karpfen waren jetzt nicht mehr im flacheren Wasser und ich fing sie tiefer.
Die rollende Fischerhüttn

17.10.2011
Die Kurzsessions mit regelmäßigem Füttern haben sich ausgezahlt. Neben einigen schönen Fischen um 15kg ließ sich ein weiterer Fisch über 20kg die neuen Birdfood-Kugeln schmecken.
Ich habe meine Ziele damit mehr als erreicht und habe erstmal die "rollende Fischerhüttn mit 150PS" leergeräumt. Das Tackle bleibt jetzt erstmal im Keller, aber wenn im November die Bedingungen stimmen (warmer Westwind) und ich zufällig Zeit habe, dann muss wohl doch noch der ein oder andere Boilie ins Wasser.
Zu meiner Taktik während der Kurzsessions:
Karpfen lieben Boilies. Karpfen hassen Schnüre und Angeldruck.
Wenn man konstant füttert, liegen immer Boilies am Platz. Wenn man dann immer nur für ein paar Stunden, am Besten kurz vor dem Dunkelwerden seine Montagen an den Platz wirft (natürlich ohne Boot), dann können die Fische die Schnüre weniger gut orten und werden nicht misstrauisch. Jeder von Euch, der nicht auf Gitarrenseiten steht, sondern die Schnüre etwas absinken lässt und nur leichte Einhängebissanzeiger verwendet, wird bestätigen können, dass die allermeißten Schnurschwimmer im Dunkeln vorkommen. Ich denke, das ist teilweise darauf zurückzuführen, dass die Fische tagsüber lieber um die Schnur herumschwimmen, wenn sie wie ein Balken durchs Wasser zieht.
Wenn ich meine Montagen werfe, verwende ich gerne einen Stick Mix aus gecrushten Boilies. Nicht nur wegen der Lockwirkung, sondern auch, weil eine Montage mit Stick Mix oder Stringer sich durch das zusätzliche Gewicht viel seltener vertüdelt.
Wenn ich viel gefüttert habe, verzichte ich in der Regel auf Schnickschnack wie Pop Ups, Schneemänner oder Plastikmaiskörner. Ich füttere zu Angelbeginn lediglich eine Hand voll Boilies, das wars. Die große Futtermenge bringe ich immer NACH dem Angeln ein. Schließlich will ich die Fische ja in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit fangen, nicht füttern. Dadurch, daß quasi permament Futter am Platz liegt und die Fische den Platz häufig aufsuchen, um zu fressen, ist der optimale Angelzeitpunkt ja eben genau der, wenn die Fische hungrig den Platz aufsuchen und gleichzeitig nur WENIG Futter herumliegt. Trotzdem werden sie anfangen, nach Futter zu suchen, schließlich hat es ja an diesem Platz in letzter Zeit dauernd kiloweise schmackhafte Kugeln geregnet.
Dann sind quasi optimale Voraussetzungen für schnellen Erfolg: Hungrige Fische auf Futtersuche nach unseren Boilies an einem Platz, an dem nicht mehr allzu viel Futter herumliegt. Beste Voraussetzung für schlaflose Angelnächte!
So schauts aus, ich wünsche Euch allen noch einen erfolgreichen Saisonabschluss!
Hendrik
Herbstoffensive

12.10.2011
Nachdem eine Woche Frankreich trotz Seewechsel und viel Fahrerei außer ein paar netten Stimmungsbildern und schlussendlich ein paar Trostgrasern nichts eingebracht hat, startete ich weniger als eine Woche nach der Heimkehr eine Futteroffensive am Hausgewässer.
Der Plan war, viel zu füttern und immer nur ein paar Stunden zu Angeln. Also immer Futter am Platz und nur selten eine Schnur.
Der Plan ging bisher perfekt auf. Bei 3 Kurzsessions konnte ich 3 gute 30er und den neuen Seerekord mit über 46 Pfund verhaften.
Der Fisch ist zwar kein Unbekannter, aber bei dem Gewicht kann ich das verschmerzen.
Als Köder habe ich weiterhin einen neuen Birdfood Mix verwendet, der auch ein bißchen Fischmehl und andere Schweinereien enthält. Insgesamt ein sehr ausgewogener Mix, die Fische sind scheinbar verrückt danach!
Mal sehen was die nächsten Tage noch bringen, ich habe nach dem Angeln wieder "ein paar" Boilies versenkt und werde meine Taktik erstmal weiter durchziehen!
Hendrik
Der Sturm nach der Ruhe

11.10.2011
Nachdem ich mich die letzten drei (oder vier?) One-night sessions mit kleinen Schuppis und Krabbenattacken zufrieden geben musste, war es gestern Nacht dann endlich soweit: Ich fing meinen neuen belgischen Rekordkarpfen mit 19.6 kg. Man, das ist wirklich das Größte, wenn man zwischen all den Heringen dann endlich eine Granate drauf hat. Dann hat mein kein Zweifel mehr, der fühlt sich jetzt aber wirklich besser an!!!
Dazu noch einen 14.5 kg Spiegler als Zugabe, den ich aber vor einigen Tagen schon mal hatte. Der Bestand an Spieglern ist in diesem Brackwassersee so unglaublich gering, da ist jeder bessere Fisch etwas ganz besonderes. Und wenn sie kommen, dann meist im Pulk. Ich fing beide Spiegler morgens innerhalb einer halben Stunde. Die Nacht davor hatten wir krasse Wollhandkrabben-Attacken, Brassen (hatten wir noch nie zuvor) und 5 kleine Schuppis. Der warme Wind aus Südwest in der Stärke 4-5 wehte die ganze Nacht, und es scheint, dass die Karpfen gerade wie die Verrückten fressen. Beide Spiegler schieden massenhaft verdaute Boilies und natürliche Nahrung aus.
Übrigens fischen wir mit Auftriebsköpern, da wir in der Nähe unseres Platzes Unterwasserhindernisse haben. Trotzdem werfen wir die Montagen und benützen 35 cm Mono-Vorfächer (Amnesia 25lb), damit sich die Schnur weniger leicht vertüdelt und der Köder nicht direkt neben der nach oben stehenden Schlagschnur liegt.
Ich kann es kaum mehr abwarten meine Ruten wieder mit Fish'n Yeast zu bestücken und in die salzigen Wellentäler dieses in der Nähe von Antwerpen gelegen 40 ha See's zu werfen.
Gruß
Alex
Lac de St. Cassien

7.10.2011
Ende September war es wieder so weit: Angeln pur am Lac de St. Cassien. Ich war gespannt, ob ich bei meinem zweiten Trip an diesen See wieder so erfolgreich sein würde. Aber alles nach der Reihe:
Auf dem ersten Platz hatten wir nur einen Waller von 188cm und wir sind dann auf den Platz gewechselt, den wir letztes Jahr befischten. Dort fing ich dann auch einen alten Bekannten: den Albinowels vom letzten Jahr. Das war dann aber auch das Einzige, das in drei Tagen lief. Aber allgemein lief es am See eher verhalten. Dazu ist dann Thomas, der auf einen anderen Platz wechselte, noch ein 20kg Karpfen von der Matte gesprungen, ohne dass er Bilder machen oder sacken konnte. Das Wasser fiel in der Zeit sehr stark, bis zu 25cm in 24 Stunden. Sogar Meik Pyka war am Stöhnen: Sein 10 Mann starkes Team hatte zu anfangs 4 gute Karpfen bis Mitte Vierzig, danach aber so gut wie nichts mehr, wenn ich es recht weiß; und das mit über 10 Leuten. Ein Grund könnte die ungewöhnlich große Hitze sein. Auch ein Deutscher, der dort seit 27 Jahren lebt bestätigte, dass die 27 – 30 Grad im Schatten nicht normal seien für Anfang Oktober.
Doch konnten wir (das Futter? der gleichbleibende Wasserstand der letzten drei Tage?) das Blatt noch wenden: In den letzten 3 Tagen lief es sehr gut und wir hatten bis zu 10 Bisse in 24Std. In total wurden es dann 30 Bisse wovon 4 unter 10kg, 12 zwischen 10 und 15Kg, 5 zwischen 15 - 20Kg und 4 über 20kg waren. Der schwerste Karpfen hatte 21,6 Kg und der längste war mein 20,7Kg mit 106cm. Und das obwohl es im kompletten See sehr schlecht lief. Es wurden nur vereinzelt Karpfen gefangen. Ich bin also sehr verwöhnt worden bei den zwei Trips an diesen schönen See. Als Köder hatten wir den Fish'n Yeast Cassien Spezial dabei, mit zusätzlichem Egg Albumin, Fischprotein und GLM. Dazu noch einen neuen weißen, süßen Boiliemix ähnlich dem Cream Mix. Insgesamt hatten wir ca. 140Kg verfüttert.
Beste Grüße
Jürgen Meyer und Thomas Pöttger
Altweibersommer

6.10.2011
Nachdem der Altweibersommer uns noch mal so richtig mit Sonne versorgt hat, kommt endlich das lang ersehnte Fangwetter: Wind, Regen fallende Wassertemperaturen.
Leider erschweren andere Karpfenangler das Angeln am Brackwassersee zunhemend. Sie sind es die die Polizei wegen Nachtangeln rufen, obwohl sich sonst kaum jemand daran stört. Wir sind auch nachts nahezu nicht sichtbar, da wir im Dunkeln kommen und keine Kopflampen benützen. Also bauten wir abends auf, fischten ein Stündchen im Dunkeln (legal bis 2 Stunden nach Sonnenuntergang), legten uns dann schlafen mit den Ruten am Zelt und stellten den Wecker auf 4 Uhr.
In der kurzen Zeit fing ich dann trotzdem noch 4 kleine Schuppis und Jens noch zwei bessere Fische. Der Spiegler war aber leider der erste Wiederfang den wir verbuchen mussten; wir fingen ihn in unserer letzten Session.
So long
Alex en Jens
PS: Fish'n Yeast rules!
Toller Herbstanfang

24.09.2011
Vorgestern Nacht feierten wir die Herbst Tag-und-Nachtgleiche traditionell beim Angeln; und wir hatten Glück (am Brackwassersee).
Köder waren Fish'n Yeast und Hemp'n Cream (neuer Mix in der Testphase) Boilies.
Viel Glück beim Herbstangeln.
Die Perle zwischen den kleinen Schuppmännern

21.09.2011
Was für eine Nacht. 17 Runs in 11 Stunden Angeln. Davon aber 6 durch Schnurbruch und Ausschlitzen verloren.
Dazu noch eine gebrochene Rute, ein gebrochener Kescher, eine gebrochene Schnalle von einer Tasche und einem Schlafsack und ein kaputter Verschluss von einem Schlafsack.
1 Stunde Schlaf und 10 Schuppmänner zwischen 5 und 9 kg. Aber wie geil dann so ein Spiegler (13kg) zwischen all den eintönigen Heringen aussieht. Wahnsinn.
Wir fischten dieses mal ein bisschen tiefer (zwischen 4 und 6 Metern, im Schlamm), über eine Kante hinweg. Diese Kante ist mit Steinen bespickt und die 50er Hauptschnur hängt sich da schön ein, und man zieht den Karpfen dann langsam darauf zu. Entweder es klappt und er "rutscht" irgenwie drüber oder man muss den ganzen Scheiß mit Brachialgewalt abreissen. Dabei kann dann auch mal eine Rute flöten gehen, wenn man es darauf anlegt....
Nächstes mal versuchen wir es mit Subfloats.
Viel Glück beim Angeln
Alex und Jens
Schlaflose Nächte

18.09.2011
Die kleinen Schuppis vom Brackwassersee halten uns ganz schön in Trab. Gestern Nacht fingen wir 12 Karpfen in 10 Stunden....
Dafür waren aber dieses mal wieder ein paar bessere dabei und der erste über 30 Pfund fand bei unserer dritten Session nun auch seinen Weg in unser Netz.
Wir fischten F'nY und einen neuen Hemp'n Cream Mix. Beides lief sehr gut. Meistens hatten wir einen Doppelrun, und das auf Ruten, die über 50 m voneinander lagen. Ich kann mir darauf nur reimen, dass unsere beschuppten Freunde in wahren Heerscharen über unseren Futterplatz pflügen.
Sobald es hell wird, es ist dann mit dem Spuk weitgehend vorbei, und unsere Freunde, die Wollhandkrabben, machen sich über die Baitreste her. Nachts bleiben wir weitgehend von ihnen verschont.
Cheers
Alex und Jens
Flundern, Garnelen, Wollhandkrabben...

...und Karpfen!
Wieder eine Nacht gefischt (17.09.2011), wieder gefangen. Nichts Großes, aber spannend war es allemal.
Hatte die letzten Tage ein Paket Fish'n Yeast Pillen bekommen. Jürgen hatte irgendein Superflavour dazugemischt und sie riechen hammer!
Ganz so wie ich sie früher selbst gemacht habe. Kann es kaum mehr erwarten wieder damit zu angeln.
Petri Heil, Alex.
Fremdgehen mit Riesenkaulquappen
Hier die Wels-Fangmeldungen eines Kunden:
"Mein derzeitiges Hausgewässer befische ich nun seit fast 8 Jahren auf Karpfen und Wels. Es gab Zeiten da war jeder Fisch, Karpfen und Wels, neu und schön zu fangen.
Die Entwicklung der Karpfen verlief bis 2009 positiver (M + M Baits?) und ich konnte viele gute und schöne fangen (Bilder in Jürgen’s Galerie).
Im Jahr 2010 haben die Karpfen allerdings etwas abgenommen, dafür haben mich aber eigene Welsfänge und die anderer Angler zunehmend gefesselt. Nach jahrelangem Minimalzuwachs, legen die Welse nun bis zu 8 cm pro Jahr zu!
Dieser Fakt veranlasste mich ab 2011 hauptsächlich auf Wels zu angeln (tut mir leid Jürgen, aber ich werde dies Jahr wohl nix mehr von dir brauchen J).
O.K. nun zu meinen bisherigen Fängen.
Am 1.April die erste Wallersession gemacht. Dann, in der fünften Session und der 12. Nacht auf Wels, am 30.April, der erste Biss und Fisch, nen 192 cm langer Wels mit 96 pfd war das Ergebnis!
Im Mai folgten zwei erfolglose Ansitze und nen 8 tage urlaub an der SAONE, 8 Welse bis 174 cm.
Der Juni brachte mir in 11 Nächten einen Fehlbiss, aber auch nen weiteren Waller, dieses mal mit 192 cm und 90 pfd (am 12.Juni).
Nach weiteren 16 erfolglosen Nächten, kam die erneute Erlösung in Form eines Bisses. Diesen Wels konnte ich nur mit Hilfe eines aufmerksamen Anglers, welcher meinen Drill beobachtet hat und um den halben See gelaufen ist, die 2 Meter Böschung hochziehen. Danke Denis! Zusammen haben wir 195 cm gemessen und 98 pfd gewogen.
Petri dank. Ich hoffe demnächst die zwei magischen marken zu knacken (2m und 100 Pfund).
Ganz vergessen habe ich die Karpfen allerdings nicht.
MfG Moppi"
Petri Heil für die schönen Fänge und viel Repsekt für dein "Sitzfleisch". Alles Gute noch bei der weiteren Jagd, Moppi.
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